HISTORIE
der Fischbeker Reethen
Im November 2015 entschied sich der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg zur Entwicklung des Wohn- und Gewerbegebiets Fischbeker Reethen und beauftragte damit die IBA Hamburg. Auslöser dafür ist der Auftrag aus der Senatsdrucksache „2015/1960 – Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen“ (Anlage 04-11) sowie der entsprechenden Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft, möglichst zeitnah einen Bebauungsplan für das Gebiet aufzustellen. Das Gebiet sollte demnach als Wohn- und Gewerbegebiet mit überwiegend öffentlich geförderten Wohnungen entwickelt werden.
Das Bebauungsplanverfahren wurde 2016 eingeleitet und liegt in der Verantwortung des Bezirks Harburg. Der Aufstellungsbeschluss erfolgte im Jahr 2018. Ein wichtiger Meilenstein wurde im Jahr 2025 mit der Erlangung der Planreife erreicht.
Im September 2016 konnte das bekannte niederländische Planungsbüro KCAP zusammen mit dem Hamburger Büro Kunst + Herbert den städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für sich entscheiden. Der prämierte Vorschlag wurde im August 2018 in einen Funktionsplan überführt. Die IBA Hamburg verantwortet die Quartiersentwicklung und begleitet die Fortschreibung des Funktionsplans. Eine größere Umplanung wurde im Jahr 2021, aufgrund der Verwaltungsentscheidung eine Stadtteilschule in den Fischbeker Reethen zu realisieren, notwendig.
Zur weiteren Ausgestaltung der Freiräume war 2018 ein zusätzlicher freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren ausgelobt worden. Das Berliner Büro relais Landschaftsarchitekten erhielt den Zuschlag für seinen Entwurf. Das Büro RMPSL begleitet die Ausführungsplanung und Umsetzung dieses Entwurfes.